Geschichte von St.Thomas

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Im Oktober 1968 wurde am Ort des jetzigen Kirche eine erste Notkirche, eine sogenannte „Schwedenkirche“ aus Holzfertigteilen errichtet. Dieser Kirchenraum diente in dieser Zeit nicht nur für die Versammlung zum Gottesdienst, sondern auch als Raum für Gemeindegruppen und als Bleibe für den Kinderspielkreis, die Vorgängereinrichtung der heutigen Kindertagesstätte. Der Raum wurde täglich für die unterschiedlichen Bedürfnisse umgeräumt.

Die Schwedenkirche wurde Ende 1984 abgerissen. Mit Unterstützung des Bonifatiuswerkes entstand danach das neue Kirchenzentrum. Im Mai 1985 konnte der erste Gottesdienst in der neuen Kirche gefeiert werden. Die elektronische Orgel kam allerdings erst 1999 dazu. Im Jahr 2006 wurde als Ersatz für den schadhaft gewordenen Parkettfußboden ein Sandsteinfußboden verlegt.

Nachdem diese Gemeinde seit Februar 2001 keinen eigenen Pfarrer mehr hatte, war sie zweimal Gastgeber für neue Schwesternkonvente in Bremen. Im Herbst 2001 zogen für ein Jahr vier Birgittenschwestern in das leer stehende Pfarrhaus ein, um von hier aus den Neubau ihres Klosters im Schnoor zu begleiten Nach ihnen bezogen Marthaschwestern das Pfarrhaus, bis ihre eigentliche Unterkunft in unmittelbarer Nähe ihrer Arbeitsstätte, dem Altenpflegeheim St.Laurentius, hergerichtet worden war.

Ab Herbst 2010 wurde das Gemeindezentrum umgebaut. Ein Teil der Fläche wurde für die Erweiterung der Kindertagesstätte hergerichtet. Für diese entstand auch ein zusätzlicher Anbau. Das Pfarrhaus wurde im April 2011 abgerissen, um Platz für die Spielfläche der nunmehr viergruppigen Kindertagesstätte (davon zwei Gruppen für unter-2jährige-Kinder) zu schaffen.