Ökumenischer Gottesdienst in der Vahr 2016
Sonntag, 24. Januar 2016

„Die Freude am Herrn ist unsere Stärke!"

 

Katholische Kirchengemeinde St. Raphael

Evangelische Kirchengemeinde in der Neuen Vahr

Evangelische Jonagemeinde

 

 

Großer Einzug

 

mit Gesang und Trommeln einer eritreischen Gruppe

 

 

Eröffnungsteil

Es ist 50 Jahre her, dass das II. Vatikanische Konzil die berühmten Worte formulierte: „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Bedrängten, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und  Angst der Jünger Christi!" „Die Freude am Herrn ist unsere Stärke": Unter dieses Wort aus der heutigen Lesung haben wir diesen Ökumenischen Gottesdienst der Gemeinden der Vahr gestellt, zu dem ich Sie im Namen aller Seelsorgerinnen und Seelsorger herzlich begrüße!

 

Wir haben die berechtigte Sorge, dass es immer mehr Texte und Gesetze gibt, die diskriminieren und ausgrenzen und bedrücken. Wir schauen auf dein Gesetz und erfahren aus deinem Wort Trost und Ermutigung. Gemeinsam halten wir deine Weisung heilig und legen die Bibel auf deinen Altar.

Kyrie-Ruf (EGB 178,9)

 

Es gibt die Sorge, dass die Taufe mehr und mehr „verdunstet". Dabei ist die Freude an dem Auf-dich-getauft-sein unsere Stärke! Gemeinsam wollen wir dir als Getaufte nachfolgen und stellen diese Taufschale auf den Altar.

 

Kyrie-Ruf (EGB 178,9)

 

Mit Sorge sehen wir, wie Hass geschürt wird und Menschenverachtung das Antlitz der Erde und das Zusammenleben von Menschen verdunkelt. Gemeinsam schauen wir auf das Licht, das von dir kommt, und wollen es nicht unter den Scheffel, sondern auf einen Leuchter stellen, damit es allen leuchtet!

 

Kyrie-Ruf (EGB 178,9)

 

Wie sind besorgt über das Aussterben der Arten, über Umweltbelastungen und Genmanipulation. Wir freuen uns an der Vielfalt und Buntheit deiner guten Schöpfung und freuen uns auch, dass hier in diesem Gottesdienst die ganze Buntheit deiner Menschheit zusammenkommt und sichtbar wird!

 

Kyrie-Ruf (EGB 178,9)

 

Wir danken dir für deine Gegenwart in unserer Mitte. Die eine Taufe und das eine Wort, das eine Licht, und die gemeinsame Sehnsucht verbinden uns mit dir. Dir sei Lob, Ehre und Dank, jetzt und allezeit. Amen.

Gemeindelied

 

„Gott gab uns Atem, damit wir leben" (GL 468,1-3)

Verse aus Psalm 19

 

V:  Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes, / vom Werk seiner Hände kündet das Firmament.

A:  Ein Tag sagt es dem andern, / eine Nacht tut es der andern kund,

V:  ohne Worte und ohne Reden, / unhörbar bleibt ihre Stimme.

A:  Doch ihre Botschaft geht in die ganze Welt hinaus, / ihre Kunde bis zu den Enden der Erde.

V:  Die Weisung des Herrn ist vollkommen, / sie erquickt den Menschen.

A:  Das Gesetz des Herrn ist verläßlich, / den Unwissenden macht es weise.

V:  Die Befehle des Herrn sind richtig,/ sie erfreuen das Herz.

A:  Das Gebot des Herrn ist lauter, / es erleuchtet die Augen.

V:  Die Furcht des Herrn ist rein, / sie besteht für immer.

A:  Die Urteile des Herrn sind wahr, / gerecht sind sie alle.

V:  Sie sind kostbarer als Gold, als Feingold in Menge; / sie sind süßer als Honig, als Honig aus Waben.

A:  Auch dein Knecht läßt sich von ihnen warnen; / wer sie beachtet, hat reichen Lohn.

V:  Die Worte meines Mundes mögen dir gefallen; was ich im Herzen erwäge, stehe dir vor Augen, / Herr, mein Fels und mein Erlöser.

 

 

Gebet

 

 

Lesung (aus Neh 8,2..10)

 

Kehrvers: „Amen, amen, amen" (nach GL 717)

 

Am ersten Tag des siebten Monats brachte der Priester Esra das Gesetz vor die Versammlung; zu ihr gehörten die Männer und die Frauen und alle, die das Gesetz verstehen konnten. Vom frühen Morgen bis zum Mittag las Esra auf dem Platz vor dem Wassertor den Männern und Frauen und denen, die es verstehen konnten, das Gesetz vor. Das ganze Volk lauschte auf das Buch des Gesetzes. Der Schriftgelehrte Esra stand auf einer Kanzel aus Holz, die man eigens dafür errichtet hatte. Esra öffnete das Buch vor aller Augen; denn er stand höher als das versammelte Volk. Als er das Buch aufschlug, erhoben sich alle. Dann pries Esra den Herrn, den großen Gott; darauf antworteten alle mit erhobenen Händen: Amen, amen!

 

Kehrvers: „Amen, amen, amen" (nach GL 717)

 

Alle verneigten sich, warfen sich vor dem Herrn nieder, mit dem Gesicht zur Erde. Man las aus dem Buch, dem Gesetz Gottes, in Abschnitten vor und gab dazu Erklärungen, so daß die Leute das Vorgelesene verstehen konnten. Der Statthalter Nehemia, der Priester und Schriftgelehrte Esra und die Leviten, die das Volk unterwiesen, sagten dann zum ganzen Volk: Heute ist ein heiliger Tag zu Ehren des Herrn, eures Gottes. Seid nicht traurig, und weint nicht! Alle Leute weinten nämlich, als sie die Worte des Gesetzes hörten. Dann sagte Esra zu ihnen: Nun geht, haltet ein festliches Mahl, und trinkt süßen Wein! Schickt auch denen etwas, die selbst nichts haben; denn heute ist ein heiliger Tag zur Ehre des Herrn. Macht euch keine Sorgen; denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.

 

Kehrvers: „Amen, amen, amen" (nach GL 717)

 

 

Ansprache (Pastorin Walther)

 

Gnade sei mit Euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus. Amen.

Liebe Gemeinde!

 

Es berührt mich, mit welchem Detailreichtum in unserer Bibel im Buch Nehemia von den Ereignissen berichtet wird. Dass der Priester Esra aus dem Buch des Gesetzes vorlas, war für die Menschen ein besonderer Moment. Daher schrieben sie alles genau auf. Lange waren sie im Exil gewesen, verschleppt ins ferne Babylon, jahrzehntelang, weit weg von Jerusalem, wo sie sich ihrem Gott nahe fühlten und wo einmal ihr Tempel gestanden hatte. Endlich hat die persische Regierung ihnen zugestanden zurückzukehren und ihre Religion wieder auszuüben. Im Vergleich zu der Zeit vor dem Exil, sind es nur noch wenige Israeliten, die mit ihnen nach Israel zurückgekehrt sind. Aber immerhin, sie selbst sind ja da. Sie erleben, wie das erste Mal nach dem Exil ihr Gesetzesbuch aufgeschlagen und verlesen wird. In Jerusalem beginnt damit eine neue Zeit. Was für ein Gefühl mag das gewesen sein? Die Menschen weinen. Sie sind euphorisch, liegen sich wohl in den Armen, so wie die Deutschen bei der Wiedervereinigung. Sie feiern ausgelassen in dem Bewusstsein, dass dieser Moment Geschichte schreibt. Etwas von der gesegneten alten Zeit lebt wieder auf. Im Zentrum der Freude stehen die alten heiligen Texte, die lange nicht mehr  vorgelesen worden sind und nun den Menschen in ihren Ohren klingen. Es ist, als hätten sie einen Schatz gehoben, der fast verloren gegangen wäre. Irgendwo mag das Gesetzesbuch im Exil verwahrt gewesen sein. Jetzt kam die Zeit, da jemand es von Staub befreit und an seinen Ort gebracht hat. Mit den alten Texten haben die Menschen einen alten Schatz wiederentdeckt. Einen Schatz, den sie eigentlich immer gehabt haben, der irgendwo gewartet hat, dass er wieder aufgedeckt wird. Und dieser Schatz (vermutlich handelte es sich bei dem Buch wichtige Passagen der Bücher Mose) erzählt auch ihre eigene Geschichte.

 

Liebe Gemeinde, kennen Sie das Gefühl, einen alten Schatz für sich wiederzuentdecken? Das ist ein bisschen, wie auf dem Dachboden zu stöbern und dort ein besonderes Erinnerungsstück zu finden, das mit der eigenen Biographie verbunden ist. Jahrelang hat man es nicht vermisst, aber in dem Moment, in dem man es aus der Kiste zieht, kommen die Erinnerungen hoch und überstürzen sich. Das Erinnerungsstück hat plötzlich einen immensen persönlichen Wert.

Neulich habe ich im Hause meiner Eltern nach langer Zeit mein Poesiealbum wiederentdeckt. Ich habe es aufgeschlagen und als ich darin blätterte, vergaß ich alles um mich herum. Mit wem ich doch damals befreundet gewesen bin! Wofür das Herz in Teenie-Zeiten geschlagen hat! Auch was meine persönlichen Träume gewesen sind, das alles kommt mir wieder in den Sinn. Das Album erzählt auch ein Stück meiner eigenen Geschichte. Ganz hinten auf den letzten Seiten haben sich meine Großeltern verewigt, die vor zwanzig Jahren gestorben sind. Geben mir liebevolle Ratschläge für mein Leben mit auf den Weg. Ich blättere weiter: Gute Wünsche und Lebensweisheiten von Menschen, die mir in Jugendzeiten Wegbegleiter waren. Mein ehemaliger Englischlehrer schreibt: „Die Worte, die ich dir heute aufschreibe, wirst du heute noch nicht verstehen." Und dann folgt ein Bibelwort aus dem Johannesevangelium (8,32): „Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird Euch frei machen." Jetzt als Erwachsene denke ich darüber nach. Wenn ich auf mein bisheriges Leben zurückschaue, glaube ich, die ganze Wahrheit Gottes habe ich noch nicht erkannt, auch nicht nach einem langen Theologiestudium und Jahren in der Gemeinde. Es gibt noch so viele Fragen, die ich an Gott habe, Dinge, die ich nicht begreife, nach denen ich weiterforsche. Das allerdings begleitet mich ganzes Leben, die Suche nach Gott, nach der Wahrheit, auch eine tiefe Sehnsucht. Wenn ich in der Bibel lese, spüre ich oft diese Sehnsucht. Während ich vieles einfach nur überlese, geschieht es manchmal, dass ein Wort urplötzlich zu mir spricht und eine ganz besondere Bedeutung gewinnt. Das ist, wie einen Schatz zu heben.

 

Die Menschen damals in Israel entdecken das Buch mit den Gesetzen Gottes als ihren Schatz. Es zeugt von ihrer eigenen Geschichte und verweist zugleich auf ihre Zukunft. Bestimmt hatten auch sie viele Fragen an Gott: Warum hat Gott zugelassen, dass Ihr Volk nach Babylon verschleppt wurde und sich dort immer mehr zerstreut hat? Wie kam es, dass der Glaube an den einen Gott, von dem sie selbst so sehr ergriffen waren, von immer mehr Volksgenossen vernachlässigt oder gegen den babylonischen Vielgötterglauben ausgetauscht worden war? Würde der Glaube an den einen Gott eines Tages vollends unbedeutend werden? An dem Tag jedoch, als sie wieder in Jerusalem stehen und Esra aus dem Gesetz vorliest, spürten sie, es geht weiter. Gott ist da und erweist seine Kraft. Und so feiern sie und sind fröhlich, obwohl die Fragen bleiben und obwohl noch ein weiter Weg vor ihnen liegt, in der sie viel Aufbauarbeit zu leisten haben. Die Gesetze Gottes geben den Rahmen vor für ihre Gemeinschaft, damit jeder unter ihnen in Freiheit leben kann und seinen Platz in der Gemeinschaft findet. Wird es ihnen gelingen, dies auch umzusetzen?

 

Liebe Gemeinde, es beeindruckt mich, dass sich die Israeliten am Tag der Gesetzesverkündigung darüber keine Gedanken machen und erst einmal den Neuanfang feiern, mit süßem Wein und leckerem Essen. Manchmal glaube ich, heutige Christinnen und Christen legen weniger Gelassenheit an den Tag. Viele zermartern sich über Probleme den Kopf: Wie wird die Zukunft aussehen mit sinkenden Kirchenmitgliederzahlen? Wie können wir der immer größer werdenden Zahl von Flüchtlingen gerecht werden, die uns um Hilfe bitten? Auch heute sind wir mit nicht wenigen Herausforderungen konfrontiert. Aber es geht uns besser als den Menschen damals um Esra. Sie fangen neu an in ihrer alten Heimat und haben dennoch alle einen Migrationshintergrund. Sie müssen selbst noch Fuß fassen, während bei uns diejenigen, die schon hier wohnen, die Neuankömmlinge willkommen heißen können. Die Männer um Esra mussten vermutlich die letzten Häuser in Jerusalem noch fertig stellen. Die meisten von uns wohnen sicher, haben fließend Wasser und eine Zentralheizung. Manchmal wünsche ich mir, wir wären ein bisschen so, wie die Israeliten am Tag der Gesetzesverkündigung: Trotz großer Herausforderungen und realer Probleme, die schwer zu lösen sind und sicher in Zukunft angegangen werden müssen, erst mal inne halten und sich Gottes Gegenwart vergewissern. Denn Gott ist da und wird bei allem mitgehen. Das gibt Raum, die Freude am Glauben zu genießen. Grund genug, fröhlich zu sein! Aus Fröhlichkeit erwachsen neue Energie und Tatendrang. Auch heute.

 

Auch heute herrscht wieder Aufbruchsstimmung. Angesichts der vielen Flüchtlinge, kam es zu einer Welle von Hilfsbereitschaft. Zahlreiche Ehrenamtliche sind bereit, sich zu engagieren. Auch die Flüchtlinge, die schon eine Weile hier leben, ziehen mit und kümmern sich um die, die nach ihnen hier ankommen. Die christlichen Werte der Nächstenliebe werden dieser Tage bei vielen Menschen groß geschrieben, selbst bei Menschen, die sich nicht als religiös bezeichnen würden. Und: Nächstenliebe wird religionsübergreifend gelebt! Auch die großen Konfessionen rücken näher aneinander. Gerade in Zahlen rückgängiger Gemeindegliederzahlen besinnen wir uns auf die vielen Gemeinsamkeiten, die uns im Glauben verbinden. Gemeinsam stehen wir dafür ein, dass Gott einen jeden Menschen liebt, ob Fremder oder Nachbar. Gemeinsam spüren wir als Protestanten und Katholiken, dass sich manche Christinnen und Christen wieder mehr für den eigenen Glauben interessieren. Unsere Gesellschaft wird multikultureller und damit auch multireligiöser. Künftig wird es nicht mehr selbstverständlich sein, Christ zu sein. Wer Christ ist, wird immer öfter danach gefragt werden, was das eigentlich bedeutet. Menschen werden sich wieder mehr mit dem Glauben auseinandersetzen, ihre eigene religiöse Identität hinterfragen. Dabei werden hoffentlich viele die christlichen Glaubensinhalte neu als Schatz entdecken, der für sie etwas in Vergessenheit geraten war. Ich glaube, es wird immer wieder Menschen geben, die wie die aus dem Exil zurückgekehrten Israeliten neu damit beginnen, Ihren Glauben zu praktizieren. Und ich habe die Hoffnung, dass immer wieder Menschen zusammenkommen, um ihren Glauben zu feiern, so wie auch die Israeliten um Esra ein Fest steigen ließen.

 

Liebe Gemeinde, damals wie heute sind wir als gläubige Menschen mit Herausforderungen konfrontiert. Auch damals hatten sie die Erfahrung gemacht, dass ihre Zahlen abnahmen. Aber sie haben sich dem gestellt, haben auf Gott vertraut und sind trotz allem ausgelassen fröhlich gewesen. Sie haben gut daran getan. Denn der Glaube an den einen Gott ist nicht untergegangen, sondern mit den Jahrhunderten gewachsen. Heute gibt es weltweit über zwei Milliarden Christen. Mit den Juden und Muslimen zusammen glauben fast vier Milliarden Menschen an den einen Gott. Wie die Israeliten um Esra damals wird Gott auch uns in eine ungewisse Zukunft begleiten. Gott ist mit uns. Also lasst uns fröhlich sein in unserem Glauben und diese Freude nach außen tragen! Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle Vernunft, bewahre Eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn. Amen.

 

Orgel

 

 

Gemeindelied

„Erfreue dich, Himmel" (GL 467,1.2.4.5.6)

Glaubensbekenntnis

 

Ich glaube dem allmächtigen Gott,

dem Schöpfer, dem Ewigen.

Er gibt denen, die am Leben leiden, Liebe.

Er gibt denen, die fremd sind, ein Zuhause.

Er gibt denen, die unter die Räuber fallen, Zukunft.

Ich glaube Jesus Christus,

Sohn Gottes, unserem Bruder und Erlöser.

Er gibt denen, die Hunger haben, das Brot.

Er gibt denen, die im Dunkel leben, das Licht.

Er gibt denen, die gefangen sind, die Freiheit.

Ich glaube dem Heiligen Geist,

Gottes Beistand und Stärke.

Er gibt denen, die verzweifelt sind, Lebensmut.

Er gibt denen, die in der Lüge leben, Wahrheit.

Er gibt denen, die sterben, Hoffnung zum Leben.

 

 

Lied der Eritreisch-Orthodoxen Gemeinde

 

 

Fürbitten

 

Guter Gott, dir vertrauen wir unsere Sorgen und Nöte, unsere Hoffnung und unsere Zuversicht an. Du weißt um uns und hörst unsere Anliegen:

 

Wir bitten dich für alle Menschen, die von den christlichen Kirchen enttäuscht sind und für alle, die sich nach Schicksalsschlägen vom Glauben abgewandt haben. Lass sie neue Wege finden, deine Botschaft zu verstehen und schenke ihnen Halt in der Gemeinschaft von Glaubenden. Gott, du Quelle unserer Freude....

 

Wir beten für alle, die im Namen einer Religion Unterdrückung, Gewalt und Intoleranz predigen und praktizieren. Bewege sie zur Umkehr und stärke alle, die sich für Freiheit, Frieden und Respekt zwischen den Religionen einsetzen. Gott, du Quelle unserer Freude...

 

Wir beten für alle, denen Glaube und Gebet zur kraftlosen Routine geworden sind. Lass sie die Freude und Lebendigkeit des Glaubens neu entdecken und schenke ihnen Phantasie und Offenheit für neue Wege und Formen eines modernen Glaubenszeugnisses. Gott, du Quelle unserer Freude...

 

Wir bitten dich für unsere Gemeinden in der Vahr: Segne unsere Bemühungen um ein geschwisterliches Miteinander und ermutige uns, gemeinsam und voller Freude in unserem Stadtteil für deine Botschaft Zeugnis zu geben. Gott, du Quelle unserer Freude...

 

 

Vaterunser

Lied

„Meine Hoffnung und meine Freude" (GL 365)

Abschlußimpuls (aus der Lesung)

 

Der Statthalter Nehemia und der Schriftgelehrte Esra sagten dann zum ganzen Volk: Heute ist ein heiliger Tag zu Ehren des Herrn, eures Gottes. Haltet ein festliches Mahl, und trinkt süßen Wein! Schickt auch denen etwas, die selbst nichts haben; denn heute ist ein heiliger Tag zur Ehre des Herrn. Macht euch keine Sorgen; denn die Freude am Herrn ist eure Stärke!

 

 

Vermeldungen

 

Hinweis und Erläuterung der Türkollekte (Verein „Vahrer Löwen")

Einladung zum Beinsammensein mit Wein und Gebäck

 

 

Aaronitischer Segen

 

Der Herr segne euch und behüte euch. Der Herr lasse sein Angesicht über euch leuchten und sei euch gnädig. Er wende euch sein Antlitz zu und schenke euch seinen Frieden. Das gewähre euch der + Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

 

 

Gemeindelied

 

„Komm, Herr, segne uns" (GL 451,1-4)

 

 

Türkollekte

 

 

Beisammensein