ACAT-Gebetsgruppe in St.Hedwig
Täglich werden Menschen gefoltert oder grausam und erniedrigend behandelt. Andere werden hingerichtet oder zum "verschwinden" gebracht. Viele Gefangene leben unter menschenunwürdigen Bedingungen und haben keinen Zugang zu Familienangehörigen, medizinischer Versorgung oder Anwälten ihrer Wahl. Personen, die sich für die Rechte ihrer Mitbürger engagieren und Verletzungen von Menschenrechten anprangern, sind oftmals besonders gefährdet.
In dieser Situation ist solidarisches Handeln aller freien Menschen gefragt, wie viel mehr aber das der Christen, die in jedem leidenden Menschen Christus selbst zu sehen gelernt haben. Daher gibt es weltweit in etwa dreißig Nationen die "Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter". Die ACAT Deutschland wurde 1984 gegründet. Wir setzen uns mit Gebet und Briefaktionen für unsere verfolgten Mitmenschen ein.

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Wir setzen uns mit Gebet und Briefaktionen für unsere verfolgten Mitmenschen ein.

Ein Beispiel: Die Wissenschaftlerin Frau D. Haleh Esfandiari (Iran) wurde am 8. Mai 2007 ohne Angaben von Gründen in Teheran verhaftet und über einen längeren Zeitraum in Einzelhaft gehalten. Niemand durfte sie besuchen. Eine derartige Situation begünstigt die Anwendung von Folter. Für sie haben sich besonders ACAT-Mitglieder aus Deutschland eingesetzt. Von ihrer Freilassung konnten wir im September 2007 berichten.
In jeder unserer Andachten beten wir für konkrete Menschen, die von Willkür und Folter betroffen sind. Die Bremer ACAT-Gruppe trifft sich in St.Hedwig. Unsere Andachten finden in der Regel einmal monatlich Freitagsmorgens um 8.30 Uhr in der St.Hedwigskirche statt. Die genauen Daten entnehmen Sie bitte unserem Pfarrbrief oder rufen Sie das Büro St.Hedwig an.

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für jeden namentlich genannten Häftling zünden wir eine Kerze an